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Céline Tüyeni

unterstützt ambitionierte Online-Unternehmerinnen dabei, sich unaufgeregt und effizient online sichtbar zu machen und planbar Kunden zu gewinnen.

Sie ist seit über 10 Jahren am Markt und hat schon hunderte Kundinnen zu anziehenden SEO-Websites, strukturiertem Marketing und verkaufsstarken Texten - und damit mehr Umsatz - begleitet.

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…und Du schreibst Texte im Nu. Mit und ohne KI.

Die Waschmaschine piept und Du springst vom Computer auf.

Juuu! Du bist erleichtert, weil Du dem Gerät mit dem vollen Bauch helfen darfst, sich zu leeren. Am liebsten würdest Du sofort aufspringen, die Wäsche fein säuberlich und faltenfrei aufhängen – und endlich das gute Gefühl haben, etwas Sinnvolles geschafft zu haben.

Doch eigentlich wolltest Du diesen Blogartikel schreiben. Oder Deinen Angebotstext. Deinen nächsten Newsletter.

Aber der Bildschirm bleibt weiß und grinst Dich ohnehin nur höhnisch an. Einzelne Worte schaffen es zwar auf die Tastatur, aber verenden gerade kläglich in der ersten Zeile Deines Dokuments. Du löschst sie wieder weg und gehst dankbar zur Wäsche.

Hallo Schreibblockade! Wie kannst Du sie jetzt ein für alle Mal lösen?

Das Wichtigste zu Schreibblockaden lösen in Kürze

  • Schreibblockaden gibt’s auch im KI-Zeitalter noch – nur die Form ändert sich.
  • Es gibt 2 Arten: Blockaden, die Dich vom Loslegen abhalten. Und solche, die Dich mittendrin stoppen.
  • Gegen Blockaden vorher hilft: feste Schreibzeiten, ein kleines konkretes Ziel, Klarheit über Botschaft und Struktur, bevor Du tippst.
  • Gegen Blockaden mittendrin hilft: bewegte Pausen, Ortswechsel, ein Text-Buddy oder einfach neu starten.
  • KI hilft Dir gegen Ideenlosigkeit. Aber sie ersetzt nie Deine eigene Stimme.

Schreibblockade im KI-Zeitalter: Gibt’s die überhaupt noch?

Marketing-Vordenker Seth Godin sagt ganz klar: „There’s no such thing as writer’s block.“ Es gibt nur die Angst vor schlechtem Schreiben. Schreib genug schlechten Text, sagt er, und irgendwann taucht guter dazwischen auf.

PR-Profis sehen das differenzierter: Die Angst vor der leeren Seite braucht’s tatsächlich nicht mehr. ChatGPT oder Claude liefern in Sekunden irgendeinen Text. Die eigentliche Frage kommt danach: Kannst Du diesen Text auch vertreten? Willst Du damit Deinem Kunden gegenübertreten?

Meine Meinung: Es gibt 2 Sorten von Blockiertsein

  1. Die von kompletter Ideenlosigkeit getriggert wird. Du bist blank.
  2. Und die, wo Du eigentlich weißt, was Du schreiben willst, aber Deine Finger keinen Text tippen, der Deinen Anforderungen an Qualität standhält.

Bei der ersten kann Dir KI dann raushelfen, wenn sie Dich schon sehr gut kennt und grundsätzlich eine Idee hat, worum es bei Dir geht. Sie kann einen ersten Anstoß liefern, wenn Du gerade gar nicht weiterweißt.

Aber genau das kann zum neuen Problem werden!

Gewöhnst Du Dich zu sehr an die KI, verlernst Du, selbst Ideen zu entwickeln. Deine eigene Kreativität kommt gar nicht mehr zum Zug.

Die neue Blockade sitzt dann woanders: in Deinem Kopf, weil die KI Dir die Idee schon wegnimmt, bevor Du überhaupt selbst eine hattest.

Gegen die Schreibblockade „Mein Text ist nicht gut genug“ oder „Ich hab’s im Kopf aber es kommt nicht raus“ hilft die KI. Meist indem Du reinsprichst und sie macht Dir dann aus Deinen Gedanken einen Text, mit dem Du weiterarbeiten kannst.

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Vorweg: Schreibblockaden oder Schreibhemmungen hast nicht nur Du:

Die meisten Menschen, die Texte schreiben, erleben diese Hemmung in irgendeiner Form immer wieder. Große Autoren genauso wie Wissenschaftler, wie Frauen, wie Du und ich, die wir Texte für unser Business brauchen. Das ist normal.

Um sie zu bekämpfen, unterscheide ich zwischen zwei Arten von Schreibblockaden:

  1. Die einen hindern Dich schon daran, überhaupt loszuschreiben.
  2. Die anderen kommen mitten im Schreiben, sodass Dein Text ewig halbfertig am Desktop versauert.

Wichtig ist: Kenne den Grund dahinter, damit Du auch den Weg raus findest. Schauen wir uns das jetzt im Detail an.

Blockiert, bevor Du überhaupt zu schreiben beginnst

Manche Blockaden schlagen zu, bevor Du auch nur ein Wort tippst. Kennst Du die Ursache, findest Du auch die Lösung.

Was Dich mental blockieren kann

  • Alte Schulängste: schlechte Deutschnoten, Rechtschreibfehler, die Prägung „Schreiben ist nichts für mich“
  • Stress und zu viele andere Themen, die um Deine Aufmerksamkeit kämpfen
  • Zeitdruck, weil Du zu spät begonnen hast
  • Angst, ignoriert, kritisiert oder ausgelacht zu werden
  • Perfektionismus: Du willst gleich beim ersten Versuch alles richtig machen
  • Fehlende Übung im Marketing-Schreiben, weil Du nur Schul- oder Uni-Texte kennst — so, als sollst Du plötzlich Französisch sprechen, obwohl Du nur Englisch gelernt hast
  • Versteckte Prokrastination: Du fängst gar nicht erst an, weil Du innerlich schon denkst „Das wird eh nichts“

Was Dich inhaltlich blockieren kann

  • Dir fehlt die Idee, worüber Du schreiben sollst
  • Deine Botschaft ist Dir selbst noch nicht klar
  • Du weißt nicht, wie Du einsteigen sollst
  • Du hast zu viele Ideen und keine Struktur, die sie ordnet

So löst Du mentale Blockaden, bevor sie zuschlagen

  1. Reserviere Dir einen festen Block, 60 bis 90 Minuten, fix im Kalender. Handy weg, E-Mail zu, Whatsapp aus. Auch, wenn die Waschmaschine ruft.
  2. Stell Dir einen Timer, 25 Minuten zum Start. Du wirst überrascht sein, was in dieser Zeit alles geht.
  3. Setz Dir ein kleines, konkretes Ziel für diese Zeit. Nicht „Artikel fertig“, sondern „die ersten 3 Absätze sind geschafft“ oder „Die Struktur steht“.
  4. Schreib drauflos, ungefiltert. Niemand sieht Dir zu. Wenn Dein Kopf gerade voll ist mit anderen Sorgen: Schreib die erst mal von der Seele, bevor Du zum eigentlichen Text kommst.
  5. Beginn dort, wo’s Dir leicht fällt. Die Einleitung darf ruhig zuletzt kommen. Oft fällt sie Dir dann von selbst ein.
  6. Mach danach eine kurze Pause. Beweg Dich, öffne ein Fenster. Aber nur kurz, sonst verlierst Du den Flow.
  7. Überarbeite frühestens am nächsten Tag. Schlaf mindestens eine Nacht drüber, besser zwei oder drei.

Meine 2 liebsten Mentaltricks. Ungewöhnlich, aber sie helfen.

  1. Beame Dich in die Zukunft. Bevor Du den Timer stellst, stell Dir den Moment vor, wenn Du fertig bist. Erleichtert? Stolz? Schreib zehnmal von Hand: „Ich bin so [Gefühl], dass ich [Ziel] erreicht habe.“ Beispiel: „Ich bin so unheilmlich stolz, dass ich diesen Blogartikel geschrieben habe!“ Diesen Trick hab ich mir aus Bob Proctors „Thinking into results“ abgewandelt. Er bringt Deinen Schreibkopf schon in Schwung, bevor Du überhaupt losgelegt hast.
  2. Sprich mit Deiner Lieblingskundin im Geist. Setz Dich entspannt hin, denk an eine Kundin, die Du gut kennst. Frag sie, was sie braucht. Lass sie antworten. Schreib die Stichpunkte auf: Das ist schon Deine Struktur. Eine Kundin hat mal zu mir gesagt, ich würde damit ihr Hirn austricksen. War mir gar nicht bewusst, für mich ist das der normalste Vorgang der Welt.

So löst Du inhaltliche Blockaden vor dem Schreiben

  1. Kläre zuerst das Ziel Deines Texts. Welche Botschaft soll hängen bleiben? Was soll Deine Leserin danach verstehen, können oder tun?
  2. Formuliere daraus eine Arbeitsüberschrift. Sie gibt Dir den Fahrplan vor. Weißt Du von Anfang an, ob Du X Tipps gibst oder eine Anleitung in Y Schritten schreibst, weißt Du auch, wo’s langgeht. Die finale Überschrift machst Du am Schluss.
  3. Sammle Deine Ideen in einer Liste oder Mindmap. Fehlt Dir noch was? Recherchier jetzt, nicht später. Mitten im Schreib-Flow bremst Dich Recherche nur aus.
  4. Clustere Deine Ideen thematisch. Bau daraus eine Struktur mit Zwischenüberschriften und Stichpunkten. Daran hangelst Du Dich entlang, statt mittendrin ideenlos dazustehen. Frag ChatGPT zum Beispiel folgendes:
    „Stell Dir vor Du bist Ernährungsberaterin nach TCM und willst einen Blogartikel über die Gründe von Durchfall schreiben, und was dagegen hilft. Liste mir 10 Themen auf, die Du behandelt würdest.“ Du bekommst dann eine Antwort, die so aussieht:
Schreibblockaden auflösen oder verhindern: ChatGPT hilft

Wichtig: Nutze KI für die zunächst für Recherche, (noch) nicht fürs Schreiben. Frag ChatGPT zum Beispiel: „Ich bin [Deine Rolle] und schreibe einen Artikel über [Thema]. Liste mir 10 Punkte auf, die ich behandeln sollte.“ Die Ideen nimmst Du, den Text schreibst Du selbst oder erarbeitest Dir mit KI Abschnitt für Abschnitt und redigierst direkt. Lass Dir nicht den ganzen Artikel schreiben und übernimm ihn dann so. Kein Text geht ohne Deinen Feinschliff raus, versprochen? 😉

Wenn Dir mittendrin die Worte ausgehen

Du sitzt schon eine Weile am Text, hast auch einiges geschafft. Aber dann geht plötzlich nichts mehr? Kein Grund zur Panik. Das kann an 2 Gründen liegen:

1) Dein Kopf schafft maximal 90 Minuten am Stück kreativ zu sein. An manchen Tagen sind es nur 25.

2) Oder Du hast einfach drauflosgeschrieben, ohne vorher zu wissen, wo Du hinwillst. Dann verlierst Du irgendwann den roten Faden.

So findest Du zurück in den Text:

  1. Mach eine bewegte Pause. 10 bis 15 Minuten, weg vom Bildschirm. Aufräumen, ein paar Kniebeugen, die Wäsche aufhängen – ja, genau die, die vorhin schon gerufen hat. Jetzt darf sie sich freuen.
  2. Trink ein großes Glas Wasser. Im Schreib-Flow vergisst Du das gern komplett.
  3. Iss eine Kleinigkeit. Schreiben ist Kopfarbeit. Dein Hirn braucht Nachschub. Nüsse helfen besonders gut (Ja, Kaffee auch manchmal 😉 )
  4. Wechsle die Musik. Je nachdem, was Du gerade brauchst: beruhigend oder aufputschend. Oder einfach Stille.
  5. Wechsle den Ort. Park, Café, Couch, sogar Bett. Ich selbst brauch dafür absolute Stille, deshalb ist die Couch bei mir Endstation. Probier aus, was bei Dir funktioniert.
  6. Wechsle das Format. Druck den Text aus, lies ihn auf der Couch. Ich hab eine Kundin, die druckt im Querformat aus, wenn gar nichts mehr geht. Und siehe da: Plötzlich hat sie wieder Ideen.
  7. Schreib den Knoten von der Seele. Öffne ein neues Dokument. Schreib auf, wo genau Du hängst, so, als würdest Du es Deiner besten Freundin erzählen. Oder ruf sie gleich an.
  8. Lies etwas anderes. Ein Buch, ein Artikel zum Thema. Aber keine Konkurrenztexte, die demotivieren eher.
  9. Hol Dir einen Text-Buddy. Jemand, dem Du den Text schickst. Ein Blick von außen bringt oft sofort neue Ideen.
  10. Trau Dich, neu zu starten. Wenn Du ohne Plan gestartet hast: Sortier Deine Ideen, bau eine klare Struktur, fang nochmal an. Mit System geht’s dann leichter.

Schreibblockaden lösen und überwinden: Ein Perspektivenwechsel

Zum Schluss biete ich Dir noch einen Gedanken an:

Viele Menschen glauben, Schreiben hat viel mit Kreativität zu tun. Das ist wie malen, oder bildhauern oder Lieder komponieren.

Es stimmt schon: Kreativität kommt von creare = erschaffen. Trotzdem ist das nicht die Kreativität, an die wir zunächst denken.

Texte für’s Business schreiben bedient einen ganz anderen Teil unseres Gehirns. Im Grunde geht es hauptsächlich um Einfühlungsvermögen in unsere Leserinnen. Plus Recherche, Struktur und Konzept.

Nicht um den besten Deutsch-Aufsatz der Klasse. Oder die Masterarbeit im Studium.

Hilft Dir dieser Gedanke?

Außerdem: Rechtschreib- und Grammatikfehler machen Tools den Garaus. Für einen besseren Stil helfen Dir auch Lektoren. Und ganz viel Übung. Schreib am besten täglich – ganz gleich was. Denn Schreiben ist zu 80% Handwerk.

Fehlt Dir noch die Struktur, ein klarer Plan fürs Bloggen?

Genau da setzt Blog-your-Business an. Schritt für Schritt findest Du Themen, die Deine Lieblingskundinnen wirklich interessieren. Du baust Dir eine Blog-Strategie, der Du einfach folgen kannst. Und Du gehst nie wieder ratlos vor einem leeren Dokument.

Geht’s Dir eher um Deine Website- oder Angebotstexte?

Im Website-Texte Bootcamp 2.0 to go lernst Du Schritt für Schritt, wie Du Texte schreibst, die menschlich, empathisch verkaufen. Inklusive SEO-Input.

Hab Spaß am Schreiben und Helfen!

Deine Mentorin für unaufgeregte Sichtbarkeit und Kundengewinnung aus Wien,

Häufige Fragen zu Schreibblockaden

Was ist eine Schreibblockade?

Eine Schreibblockade heißt: Du sitzt vor einem Dokument, und in Deinem Kopf herrscht gähnende Leere. Der Fachbegriff dafür: Horror Vacui, die Angst vor der großen Leere. Bei uns: die Angst vor dem leeren Dokument bzw. dem blinkendem Cursor.

Ist eine Schreibblockade nur ein Problem von Schriftstellerinnen?

Nein. Sie trifft jeden, der Texte schreiben muss: Autorinnen genauso wie Solopreneurinnen, die Blogartikel, Newsletter oder Website-Texte brauchen. Die Ursachen sind oft dieselben.

Gibt’s Schreibblockaden auch, wenn ich KI zum Schreiben nutze?

Ja, nur anders. Die Angst vor dem leeren Blatt wird kleiner, weil KI schnell Text liefert. Die neue Blockade sitzt dann eher in Deinem Kopf: Ist das das, was Du schreiben wolltest? Traust Du dem Text? Steckt da wirklich Deine Stimme drin?

Wie lange dauert eine Schreibblockade normalerweise?

Unterschiedlich. Manchmal reicht eine kurze Pause, manchmal ein Tag Abstand. Wichtig ist, die Ursache zu kennen, dann findest Du auch schneller raus.

Kann ich eine Schreibblockade komplett verhindern?

Nicht zu hundert Prozent, aber Du kannst ihr gut vorbeugen: mit festem Schreib-Timing, einem klaren Ziel und einer Struktur, bevor Du zu tippen beginnst.

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Céline Tüyeni

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