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Céline Tüyeni

unterstützt ambitionierte Online-Unternehmerinnen dabei, sich unaufgeregt und effizient online sichtbar zu machen und planbar Kunden zu gewinnen.

Sie ist seit über 10 Jahren am Markt und hat schon hunderte Kundinnen zu anziehenden SEO-Websites, strukturiertem Marketing und verkaufsstarken Texten - und damit mehr Umsatz - begleitet.

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Zermartere Dir nicht mehr den Kopf, was Du schreiben sollst

Wie geht’s Dir, wenn Du Dich an Deine Website-Texte oder Salespages setzt?

Fließt es einfach raus? Oder tippst Du, löschst wieder, und räumst lieber den Kleiderschrank auf?

Die meisten meiner Solopreneur-Kundinnen kennen genau das. Sie zermartern sich den Kopf. Oder schreiben drauflos, ohne Ziel.

Dabei geht’s viel leichter: Mach Kundenrecherche. Die geht heutzutage leichter als Du denkst.

Dann liefern Dir die richtigen Menschen die passenden Antworten. Die verwurstest Du danach zu punktgenauen Texten. Fast wie Abschreiben. 😉

Ich zeig Dir hier, wie Du das schnell und einfach umsetzt – auch wenn Dir das bis jetzt zu aufwendig oder unangenehm war.

Das Wichtigste zu Kundenrecherche für Solopreneure in Kürze:

  • Kundenrecherche zeigt Dir, was Deine Lieblingskunden wirklich denken, fühlen und sagen. So schreibst Du Texte, die Kunden genau ansprechen.
  • Es ist kein Riesen-Aufwand: Desktop-Recherche mit KI, eine Umfrage oder 3–5 Interviews reichen.
  • Der größte Gewinn: Du übernimmst die Worte Deiner Kund:innen 1:1 in Deine Texte. So glauben Deine Leser, Du leuchtest ihnen in den Kopf.
  • Rechne mit rund 1-2 Tagen Aufwand – KI wertet Deine Ergebnisse aus.

Wozu brauchen wir Kundenrecherche wirklich?

Wir GLAUBEN, wir kennen unsere Kunden. Aber sobald wir einen Text schreiben, bleiben wir hängen: Was will meine Lieblingskundin lesen? Versteht sie mich? Bewegt sie das zu einer Handlung?

Diese Zweifel lösen oft Schreibblockaden aus und Du kommst nicht vom Fleck.

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Was bringt Dir Kundenrecherche speziell für Deine (Web-)Texte?

Wenn Du Website-Texte schreiben willst, die verkaufen, dann müssen die Texte diese Menschen inhaltlich und sprachlich dort abholen, wo sie jetzt gerade stehen.

Wo das ist, finden wir durch Kundenrecherche heraus.

Du kannst zum Beispiel Infos zu folgenden Themen bekommen:

  • Wer ist genau Deine Zielgruppe? Finde heraus, auf welchen Typ Mensch und auf welches Problem Du am meisten anspringst!
  • Durch die Augen Deiner Kund:innen auf ihr Problem schauen: Setz die Kundenbrille auf und Du wirst ganz neue Aspekte an ihren Problemen und Wünschen entdecken, die Dir bis jetzt noch nicht bewusst waren. Dir wird auch klar, worin diese Personen ihr Problem genau sehen – das kann ganz anders sein, als Du es annimmst!
  • Welchen Nutzen kannst Du wirklich stiften? Oft sehen wir nur den offensichtlichen Nutzen und denken gar nicht weiter: Was bringt das Deiner Kund:in wirklich im Leben, mittel- und langfristig?
  • Welche Worte verwenden Deine Kunden? Wir stecken ja oft tief in unserer jahrelang aufgebauten Expertensprache drin. Aber wie drücken Deine Kunden ihr Problem aus? Wollen sie wirklich „Blockaden lösen“? Ihr „Business aufs nächste Level bringen“? Oder sagen sie etwas ganz anderes? Das erfährst Du durch gute Kundenrecherche. Für Deine Texte gibt es nichts Genialeres, als genau diese spezifischen Worte zu verwenden.
  • Basis für Suchmaschinenoptimierung: Durch Kundenrecherche findest Du heraus, ob die Menschen, mit denen Du am liebsten arbeiten willst, überhaupt nach einem Angebot wie Deinem suchen. Wenn ja, was geben sie in Google ein? Wenn nein, was tun sie stattdessen, um ihr Problem zu lösen? Vielleicht suchen sie nach einer Antwort auf eine Frage, die Du in einem Blogartikel geben könntest?
  • Content-Ideen: Wenn Du Dir Content-Marketing als Strategie ausgesucht hast, stehst Du immer wieder vor der Frage: Was posten? Worüber einen Blogpost schreiben? Was kommt in den nächsten Newsletter? Durch Kundenrecherche gehst Du über vor Themen!

Ziele der Kundenrecherche

Du weißt jetzt schon, was Dir fundierte Kundenrecherche für Vorteile bringt. Wichtig ist es, dass Du Dich vorab entscheidest, was Du genau mit Deiner Kundenrecherche erreichen willst.

Das könnte zum Beispiel sein:

Wie gestaltest Du Dein Angebot im Detail?

Das setzt voraus, dass die Grundsatzfrage schon geklärt ist – ob das Angebot überhaupt gefragt ist, klärst Du mit einer Zielgruppenanalyse. Hier geht’s um die Details, die Dich sonst beim Texten blockieren:

Oft stecke ich mit meinen Kundinnen mitten im Website-Text-Coaching-Prozess bei der Angebotsseite fest, weil das Angebot noch gar nicht klar ist. Zum Beispiel fehlt der genaue Preis. Oder es ist noch kein umfassendes Paket geschnürt.Oft stecke ich mit meinen Kundinnen mitten im Website-Text-Coaching-Prozess bei der Angebotsseite fest, weil das Angebot noch gar nicht klar ist. Zum Beispiel fehlt der genaue Preis. Oder es ist noch kein umfassendes Paket geschnürt.

Die Kundin weiß noch nicht, ob sie einen ganzen Coaching-Tag oder lieber die gleiche Menge Stunden auf 5 kurze Einheiten verteilt anbieten soll. Oder über wie viele Tage/Wochen/Monate sich eine Begleitung erstrecken soll. Oder welche Zwischendurch-Begleitung sie anbieten will. Oder oder oder…

Oft wollen meine Kundinnen diese Entscheidungen auf ihre Kunden abwälzen: „Das klären wir im Erstgespräch, das mache ich so, wie der Kunde das will.“

Das Problem dabei: Kunden wollen solche Dinge vorher wissen. Alles, was ungeklärt ist, ist aktive Verkaufsverhinderung. Jede Frage, die ich als Kundin stellen muss, ist mir potenziell unangenehm. Jeder Einwand hält mich vom Erstgespräch ab.

Das bedeutet: Alle diese Punkte klärst Du idealerweise auf Deiner Website im Text.

Das bedeutet weiter: Du triffst diese Entscheidungen selbst. Entweder aus dem Bauch heraus. Oder Du fragst VORAB absolute Lieblingskund:innen, wie sie es idealerweise gerne hätten und matchst das dann mit Deinen Vorlieben. Dabei hilft Kundenrecherche.

Die richtigen Inhalte für Deine Angebotsseiten (Sales-Pages) finden

Gute Angebotsseiten folgen einer gewissen Logik. Denn potenzielle Kunden wollen immer die gleichen Dinge wissen. (Welche Punkte das sind, liest Du im Artikel Landing Pages, die verkaufen.)

Die Antworten auf diese Fragen geben Dir Deine potenziellen Kund:innen oder schon bestehende Lieblingskund:innen! Du brauchst sie nur zu fragen. 😉

Hier zählen nicht nur Wünsche und Probleme dazu, sondern auch die wichtigsten Fragen und Kaufeinwände. Denn gerade da haben wir oft blinde Flecken!

Die richtigen Worte finden

Wenn Du schon dabei bist herauszufinden, WAS Du schreiben sollst, damit Deine Texte zum Kaufen anregen, pass auch gleich auf, WIE das Deine Lieblingskund:innen ausdrücken: Welche Worte nutzen sie? Welche Ausdrücke sind typisch, woran bleibt man hängen, wenn man den Text liest? Wie bezeichnen sie sich selbst?

Wenn Du z. B. Zeitmanagement-Beratung an selbständige Mütter verkaufst: Wie nennen sich diese Frauen? Selbständige Mutter? Business-Mom? Working-Mom? „Unternehmer-Mutter“?

Oder sagen sie auch mal sowas wie „Ich komme mir manchmal vor, wie Mädchen für alles“ oder „wie der Depp vom Dienst?“

Wie bezeichnen sie ihren Zustand? Ist das ein „Hustle-Modus“, ist das „Dauerstress“, ist das das berühmte „Hamsterrad“?

Welche Sprachbilder verwenden sie?

Du kannst auch verdächtige Wörter abtesten: Wovon fühlen sie sich am meisten angesprochen?

Ich bin zum Beispiel mal mit dem Wort „pushy“ für aufdringliche Marketingtexte voll eingefahren! Zu viele Frauen meiner Zielgruppe kannten das Wort nicht.

Durch Kundenrecherche vermeidest Du solche Fehler und kannst sicher sein, dass Deine Worte die Sorgen und Gefühle auf den Punkt treffen!

Feedback und Testimonials / Referenzen einholen

Wenn Du schon länger im Online-Business bist, kennst Du das sicher, dass Dich Anbieter um Feedback fragen, nachdem Du eine Leistung in Anspruch genommen hast.

Dabei geht es zum einen natürlich darum, Referenzen bzw. Kund:innenstimmen zu erhalten. Denn gezielte, positive Kund:innenstimmen sind ein mega Verkaufsargument. So ticken wir nun mal.

Aber Du willst nicht nur auf Testimonials aus sein: Sondern Du willst auch wissen, was hat Deine Leistung wirklich gebracht? Was nicht? Was ginge besser? Damit kannst Du Dein Angebot und Deine Kommunikation dazu verbessern.

Auch das kannst Du zum Beispiel in einem Fragebogen nach der Zusammenarbeit gezielt abfragen.

Für Referenzen funktioniert es aber auch, Zitate aus gesprochenen Interviews zu nehmen. Diese wirken oft noch lebendiger und echter, als wenn sich unsere Kund:innen mit dem Schreiben einer Rezension abmühen. 😉

So gehst Du bei der Kundenrecherche vor

Wenn Du beschließt, Kundenrecherche zu betreiben, baut sich gefühlt jetzt vielleicht ein großer Berg an Arbeit vor Dir auf.

Vielleicht denkst Du an Statistiken und langwierige Erhebungen und Auswertungen.

Aber ich verspreche Dir: So langwierig und aufwändig ist das nicht. Ich zeige Dir jetzt Schritt für Schritt, was Du tun kannst, um an die Antworten zu kommen, die Du gerne hättest.

Schritt 1: Die richtige Vorbereitung

Wichtig ist: Überlege Dir vorab, was Du genau wissen willst.

Was ist Dein Ziel? Willst Du Deine Angebotsseite schreiben oder zuerst mal ein Angebot kreieren? Bist Du auf der Suche nach Inhalten und/oder genauen Ausdrücken? Willst Du Testimonials?

Deshalb mein Tipp: Geh immer mit einer genauen Fragestellung in die Recherche, sonst verzettelst und verhedderst Du Dich.

Bau Dir schon vorab ein Excel-Sheet, wo Du konkrete Ergebnisse eintragen kannst. Folgende Spalten kannst Du z. B. anlegen:

  • Probleme/Sorgen
  • Ziele
  • Wünsche
  • Nutzen
  • Ängste/Fragen/Einwände
  • besondere Ausdrücke/Sprachbilder
  • Gefühle

Schritt 2: Kundenrecherche vom Desktop aus

Die gute Nachricht: Du musst zunächst nicht mal mögliche Kunden kontaktieren. Auch wenn das persönliche Gespräch die besten Insights bringt: Du kannst ganz bequem am Desktop nach den Infos suchen, die Du brauchst.

Frag die KI. ChatGPT und Perplexity haben mittlerweile eine eigene Recherche-Funktion, die „Deep Research“ heißt. Du gibst ihr den Auftrag, und sie durchsucht selbstständig Foren, Blogartikel, Amazon-Rezensionen und mehr. Das Ergebnis: ein fertiger Recherche-Bericht in wenigen Minuten.

Nur: Du musst vorher genau wissen, WER Deine Zielgruppe ist und WAS Du wissen willst. Sonst bleibt das Ergebnis dünn oder uferlos.

Amazon: Welche Bücher würden Deine Kund:innen alternativ zu Deiner Leistung lesen? Worüber würden sie sich informieren? Lies Dir die Buchbeschreibungen und vor allem die Kommentare der Leser durch! Dort ist oft Gold versteckt, was besondere Ausdrücke und Ideen betrifft.

Udemy: Das ist eine Plattform, auf der es günstige Kurse gibt. Welcher Kurs könnte eine Alternative für Deine Leistung sein? Lies Dir auch dort Beschreibungen und Kommentare durch.

Websites des Mitbewerbs: Du schaust vielleicht nicht gern die Seiten Deiner Mitbewerberinnen an, weil Du Dich dann vergleichst und Dich vielleicht „nicht so gut wie die anderen“ fühlst. Aber gerade für Argumente und Ausdrücke können diese Seiten Gold wert sein. Wenn das eine Mitbewerberin ist, die Du für erfolgreich hältst, kannst Du davon ausgehen, dass sie auch Kundenrecherche betrieben hat! Nütze das.

Achtung: Da geht es nicht darum, dass Du Absätze kopierst! Aber das weißt Du ohnehin.

Es geht darum zu schauen, welche Themen, Argumente werden eingesetzt und welche Sprachbilder oder Ausdrücke verwendet die Person. Und dann auch abzuschätzen: Was passt davon zu Dir?

Alle diese Erkenntnisse kopierst oder notierst Du in Deinem Excel Sheet (mit der Quelle!)

Schritt 3: Kunden-Umfragen

Als nächstes (oder alternativ dazu), kannst Du eine kurze schriftliche Umfrage machen.

Am einfachsten geht das mit Google Forms (forms.google.com). Nutz verschiedene Frage-Typen: ja/nein, Radio Buttons, Checkboxes, freie Textantworten.

Hier verlinke ich Dir die Umfrage, die ich verwendet habe, um die Sales-Page für mein Angebot zum Website Texte Mentoring zu schreiben. Das hat schon 2022 ganz wunderbar funktioniert, das funktioniert jetzt ebenso! Diese Anworten kannst Du dann direkt an die KI füttern um sie für Deine Texte zu briefen.

Grundsätzlich kannst Du drei Gruppen von Menschen befragen:

  • bestehende Lieblingskund:innen (um zu erfahren, wie Du genau die richtigen ansprichst, damit Du mehr davon bekommst!)
  • Newsletter-Abonennt:innen, die Dich schon kennen (warme Kontakte)
  • Kontakte auf Social Media (kalt bis mittelwarm), die Du über Postings oder PNs ansprichst

Mögliche Fragen:

  • Stell Dir vor, Du (Ausgangssituation Deiner Lieblingskundin)… Was fällt Dir schwer? Woran hakt’s?
  • Was magst Du in Bezug auf XXX gar nicht mehr? Ich hab keine Lust mehr auf…
  • Wie fühlst Du Dich dabei?
  • Wenn Du einen Wunsch frei hättest…
  • Was glaubst Du, brauchst Du, um das zu erreichen?
  • Warum glaubst Du, hast Du das bis jetzt nicht erreicht?
  • Darf ich Dich kontaktieren, wenn ich noch eine Frage hab?

Meine Tipps für viele Antworten:

  • Verbinde die Umfrage mit einem Gewinnspiel: Verlose z. B. 30 Minuten Coaching.
  • Bitte explizit um Hilfe. Menschen helfen gern.
  • Starte mit einer einfachen ja/nein-Frage zum Aufwärmen.
  • Beschränke Dich auf 4, maximal 5 inhaltliche Fragen.
  • Begrenze die Umfrage zeitlich auf 4–5 Tage.
  • Kommuniziere sie mehrfach über alle Kanäle: Insta, LinkedIn, Newsletter, Whatsapp Status.
  • Zielmarke: rund 40 Antworten. Aber auch weniger sind wertvoll!

Schritt 4: Zielgruppen-Interviews

Genauso, wie Du Interessent:innen über die schriftliche Umfrage ansprichst, kannst Du sie auch mündlich befragen.

Die Vorteile beim Interview gegenüber der schriftlichen Umfrage sind:

  • Du bekommst ungefilterte Aussagen (siehe Beispiele weiter unten). Während bei schriftlichen Umfragen manche Menschen schon zu überlegen beginnen „Wie formuliere ich das gut?“, bekommst Du mündlich die Antworten gerade heraus. Das eignet sich besonders für die Sammlung besonderer Ausdrücke.
  • Du kannst nachfragen und nachhaken: Wenn Dir etwas unklar ist oder Du das Gefühl hast, das ist spannend, da willst Du mehr wissen: Frag einfach nach.
  • Wenn Menschen ins Reden kommen, erfährst Du auch Dinge, an Du noch nicht gedacht hast. Du bekommst mehr Informationen.

Woher bekommst Du Interviewpartner:innen?

  • bestehende Kund:innen – ideal für USP und Kaufgründe
  • Deine Email-Liste – die meisten helfen gern
  • eine vorgeschaltete Umfrage, aus der Du passende Kandidat:innen auswählst
  • direkt über Social Media

Wichtig ist: Lege Dir vor dem Interview einen Leitfaden zurecht. Notiere Dir die 5 bis maximal 7 Fragen, die Du unbedingt bearbeiten möchtest. Es können auch 3 reichen!

Achte darauf, dass die Interviews nicht länger als auf 30 Minuten angelegt sind, damit sich Deine Interviewpartner:innen nicht überfordert fühlen. Wenn es sich im Gespräch ergibt, dass es länger gehen könnte, weise darauf hin.

Am besten Du führst die Interviews per Zoom und zeichnest sie auf (vorher um Erlaubnis fragen!). Denn wenn Du mitschreibst, hörst Du weniger gut zu und formulierst meist automatisch schon Aussagen um, um zu verkürzen. Das willst Du nicht!

Fragst Du Dich, wie viele Interviews Du führen sollst?

Meine Empfehlung: Wenn Du schon eine schriftliche Umfrage vorgeschalten hast (siehe mein Beispiel), kannst Du dann mit 3 Kandidaten sprechen, die Du besonders interessant findest.

Wenn nicht, empfehle ich Dir 5 bis 7 Interviews zu einem bestimmten Ziel.

Das heißt, Du brauchst in etwa 3 bis 5 Stunden und hast hochqualitative Infos und Bonmots für Deine Website-Texte gesammelt!

Cool, oder?

Schritt 5: Die Auswertung

Jetzt hast Du einen Berg an Infos und Daten!

Das meiste hast Du ohnehin schriftlich: Da kopierst Du die aussagekräftigsten Worte, Satzteile und Sätze in Dein vorbereitetes Excel-Sheet.

Die Interviews transkribierst Du am besten mti KI. Lade die Audiodateien hoch. Falls das nicht funktioniert, empfehle ich Dir https://transcript.lol/transcribe.

Dann lass die KI auswerten, befiehl aber, dass sie Dir O-Töne auswirft, keine aggregierten Aussagen.

Diese Gold Nuggets überträgst Du in Dein Excel Sheet.

Dieses Excel Sheet, in dem Du Deine Aussagen schön sortiert nach Themen hast, ist die ideale Basis, um daraus beispielsweise eine Sales-Page zu basteln. Du brauchst sie nur mehr zusammen zu setzen.

Dann hast Du Deine Kunden quasi Deine Seite schreiben lassen!

Beispiele aus meiner Kundenrecherche

Ich zeige Dir ein paar Ausschnitte aus Interviews, die ich für die Sales-Page von meinem ersten Kurs „SalesPagePower“ gemacht habe und wunderbar verwenden konnte:

„Jetzt war schon kurz die Überlegung, vielleicht finde ich jemand, der schreibt für mich. Und dann habe ich gedacht: Nein, ich möchte das selber tun können und nicht immer auf jemand anderes angewiesen sein.“ (Das ist ein Ziel.)

„Aber ich weiß nicht, wie ich strukturieren kann. Und dann ist da gar nichts mehr rauskommen oder nix Gescheites. Oder ich habe angefangen herumzubasteln, man nennt das verschlimmbessert.“ (Das ist ein Schmerzpunkt.)

„Im Sommer die Entscheidung okay, ich will das weiter machen, aber ich will es professionell und ich will es jetzt voll online machen. Und dann ist es mir gekommen: Das muss jetzt wirklich professionell sein.“ (Das ist ein Ziel.)

„…Das war der Knackpunkt, wo ich mir gedacht habe: Also das musst Du jetzt wirklich lernen. Ich glaub, das war dein Workshop (Anm: Die SalesPageMasterclass). Ich denke, in dem Workshop habe ich verstanden: Das ist ein Handwerk, das man einfach lernen muss, wenn man es gut machen will. (Das ist ein Ziel.)

Der Nutzen für mich ist ganz klar, dass ich eine Struktur habe, an die ich mich anhalten kann. Also auch wenn ich sie später brauche. Also erstens ist mir jetzt klar, ich schreib nicht intuitiv irgendwas, sondern da gibt es einen Plan und ich hab den Plan von Dir.“ (Das ist ein Nutzen.)

Du siehst, ich würde ich nicht ganze Absätze kopieren, denn das ist vom Ton her zu umgangssprachlich. Aber die Teile, die ich kursiv markiert habe, kann und werde ich so oder leicht angepasst verwenden.

Wenn Dir Kundenrecherche unangenehm ist

Ich kann mir gut vorstellen, dass Du vor Kundenrecherche zurückschreckst. Vielleicht jetzt nicht mehr so, nachdem Du bis hierher gelesen hast?

Trotzdem gibt es da ein paar Punkte, mit denen ich mich selbst unwohl gefühlt habe. Dir geht es vielleicht ähnlich. Lass mich Dir diese Sorgen nehmen:

Es klingt nach sooo viel Aufwand

Den tatsächlichen Aufwand habe ich Dir schon skizziert:

Wenn Du Dich in Desktop Recherche konzentriert vertiefst, hast Du das in 3-5 Stunden geschafft.

Eine Umfrage zu erstellen dauert eine halbe Stunde, plus Kommunikationszeit (Social Media Beiträge und Newsletter). Aber dafür hast Du ein Thema, das Du verposten kannst! Und machst Menschen neugierig.

Für die Kundeninterviews mit allem drum und dran und je nachdem, ob Du in ein Transkriptionstool investierst, brauchst Du vermutlich 2 halbe Tage.

Soll es alles in allem 2 ganze Tage sein, die Du investierst. Wie lange brauchst Du, um einen Angebotstext zu schreiben, wenn Du keinen Plan hast? Wie viel Energie brauchst Du für tippen, löschen und frustriert sein?

Eben. 😉

Was, wenn ich nerve?

Die gute Nachricht, und das kann ich Dir versprechen: Du nervst nicht. Wir haben immer Angst, uns ein Nein abzuholen, zurückgewiesen zu werden. Das ist ganz natürlich!

Aber zum einen weiß ich aus Erfahrung: Menschen helfen gern! Und es gibt Zuckerln, die Du ihnen anbieten kannst.

Zum anderen: Ein Nein ist auch ok. Passt es bei der einen Person nicht, passt es bei der anderen. Probier’s einfach mal mit einer Umfrage aus und leg da in kurzer Zeitspanne viel Energie rein, Menschen zu erreichen. Du wirst erstaunt über den Rücklauf sein. Bloß: Nur einmal posten reicht nicht: Gib eine Deadline und mach vielleicht ein Gewinnspiel draus.

Gerade Interviews machen Menschen echt gerne, vor allem, wenn Du es auf 30 Minuten begrenzt. Sie fühlen sich dadurch gehört und wertgeschätzt.

Wie oft habe ich mir bei Produkten des täglichen Bedarfs schon gedacht: „Die hätten mich mal fragen sollen! Ich hätte 100 Ideen, wie man das Produkt oder die Verpackung besser machen könnte. Die Entwickler denken gar nicht an die Probleme, die ich habe!“

Deinen potenziellen Kund:innen geht es mit Deiner Leistung vielleicht genauso!

Mein Tipp: Beginne mit ehemaligen Kund:innen, oder Menschen, die Du schon kennst (die aber Deine Zielgruppe sind! Nicht die beste Freundin oder die Cousine.). So wirst Du sicherer in der Gesprächsführung und gewinnst Selbstvertrauen.

Was, wenn ich nicht nur positives Feedback erhalte?

Wenn Du Menschen interviewst, mit denen Du schon gearbeitet hast, oder die Dich aus Deinem Newsletter kennen, hörst Du vielleicht auch mal Kritik.

Das fühlt sich unangenehm an.

Aber ehrlich gesagt: Es ist ein Grund zu feiern! Denn Du deckst damit vielleicht etwas auf, das Dir nicht bewusst war. Eine Unklarheit. Etwas, das Deine Leser:innen stört.

Wunderbar, dann kannst Du es ab jetzt besser machen. Hättest Du nicht gefragt, hättest Du es nicht gewusst.

Wichtig: Bewerte selbst, ob Du diese Kritik annehmen möchtest oder nicht. Vielleicht war es auch nicht die richtige Kundin für Dich?

Und tatsächlich kommt es so gut wie nie vor, dass Du unangenehme Kritik zu hören bekommst. Also keine Sorge. 😉

Bist Du bereit für richtig gute Kundenrecherche?

Wie fühlst Du Dich jetzt? Bereit, diesen Schritt zu wagen?

Mein Tipp ist: Geh’s an. Aber leg Dir dafür ein konkretes Ziel und fixe Zeiten fest. Sonst kannst Du Dich verlieren, besonders in der Desktop-Research.

Und lass Dich nicht vom Mitbewerb verunsichern. Wir kochen alle nur mit Wasser!

Ich weiß, ich wiederhole mich: Eine fundierte Kundenrecherche schreibt Dir den halben Text. Und sorgt dafür, dass Du Kunden ganz unaufgeregt gewinnst.

Wenn Du gerade vor dem Berg stehst, Deine eigene Website zu schreiben: Schau Dir mal das Website-Texte-Bootcamp an: Darin zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du recherchierst und Deine Website aufbaust und so textest, dass sie Kunden gewinnt.

Wünschst Du Dir eine Sparring-Partnerin, die mit Dir gemeinsam solche Texte erarbeitet – für Deine Kundinnen? Buche Dir eine kostenlose Sichtbarkeits-Strategie-Session und wir schauen gemeinsam, welche Schritte Du gehst, um Dich effizient und nachhaltig sichtbar zu machen und online Kunden zu gewinnen!

Ich wünsche Dir viel Spaß und spannende Erkenntnisse in den Köpfen Deiner Kund:innen!

Deine Mentorin für unaufgeregte Sichtbarkeit und Kundengewinnung aus Wien,

Hast Du eine dieser Fragen zu Kundenrecherche für Solopreneurinnen?

1. Was ist Kundenrecherche genau?
Kundenrecherche bedeutet, dass Du Deine Zielgruppe direkt befragst oder ihre Aussagen im Netz sammelst – statt zu raten, was sie denkt. Das Ziel: Du erfährst ihre echten Worte, Probleme und Wünsche und nutzt sie für Deine Texte.

2. Wie viele Interviews brauche ich für gute Kundenrecherche?
5 bis 7 Interviews reichen meistens völlig. Hast Du schon eine Umfrage laufen, genügen oft 3 gezielte Gespräche mit den spannendsten Antworten.

3. Kundenrecherche ohne eigene Kund:innen – geht das?
Ja. Starte mit Desktop-Recherche: Amazon-Rezensionen, Foren, Mitbewerber-Websites. So sammelst Du erste Sprachbilder und Themen, bevor Du überhaupt jemanden befragst.

4. Wie werte ich Kundenrecherche aus?
Trag die wichtigsten Aussagen in ein Excel-Sheet ein, sortiert nach Themen wie Probleme, Wünsche oder Sprachbilder. KI hilft Dir dabei, Interviews zu transkribieren und O-Töne rauszufiltern.

5. Kann KI Kundenrecherche ersetzen?
Nein, aber sie unterstützt Dich enorm: bei der Desktop-Recherche, bei der Transkription und Auswertung. Die echten Worte holst Du Dir trotzdem von echten Menschen.

6. Wie lange dauert Kundenrecherche?
Plan rund 1 bis 2 Tage ein: 3–5 Stunden für Desktop-Recherche, eine halbe Stunde für die Umfrage, plus 2 halbe Tage für Interviews samt Auswertung.

2 Kommentare

  1. Hallo Celine. Danke für diesen spannenden Beitrag. Da habe ich gleich viele spannende Impulse bekommen. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung ist wirklich sehr hilfreich. Gerade auf die Idee mit einer Desktop-Recherche zu starten bin ich bis jetzt noch nicht gekommen. Das muss ich gleich ausprobieren. LG Veronika

    1. Das freut mich liebe Viktoria! Ja, ich habe schon oft erlebt in meinen Kursen, dass die Teilnemerinnen gerade schon bei der Desktop Recherche richtige Aha-Erkebnisse hatten.

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Céline Tüyeni

unterstützt ambitionierte Online-Unternehmerinnen dabei, sich unaufgeregt und effizient online sichtbar zu machen und planbar Kunden zu gewinnen.

Sie ist seit über 10 Jahren am Markt und hat schon hunderte Kundinnen zu anziehenden SEO-Websites, strukturiertem Marketing und verkaufsstarken Texten - und damit mehr Umsatz - begleitet.